| Einen
Trend soll man nicht aufhalten, sondern unterstützen.
Dies dachte sich auch die Firma Pinnacle und teilte in einer
offiziellen
Pressemitteilung am 4. September 2006 mit, dass es für
den neuen Trend Podcasting ein Komplettpaket gibt.
Es verstand sich als Podcast-Produzent des LDPcasts
als selbstverständlich, diese Lösung ins
LDPlabor einzuladen und sowohl auf Alltagstauglichkeit
im privaten sowie geschäftlichen Bereich zu testen. Letzterer
Bereich insofern, da immer mehr Unternehmen den Trend des
Podcastings als Instrument der Unternehmenskommunikations
ansehen.
Im
Bereich Online Kommunikation und Videoproduktion
beweist das Unternehmen aus München seit Jahren die Effizienz
seiner Produkte. Aus dem Grunde ist es wieder Zeit, einen
Kandidaten in unser Testlabor zu holen und auf Herz und Nieren
zu testen.
Ob
uns das Produkt überzeugen konnte und worauf Sie dabei
beachten müssen, erfahren Sie umgehend:
Vergleichsweise
ist das Medium Radio (beispielsweise Bürgerfunk) mit
Podcast-Produktionen nur ansatzweise so spannend. Faszinierend
sind die Möglichkeiten, die sich durch Podcasts eröffnen.
Leider wissen viele noch nicht, wie eigene Beiträge außerhalb
des Studios produziert werden sollen. Natürlich sollte
ein externer Dienstleister konsultiert werden, wenn es um
die Produktion eines professionellen Podcasts geht. Für
Privatanwendungen sollte man allerdings hier einen genaueren
Blick hin werfen. Die ersten Daten sprechen positive Bände:
Einfache und kompatible USB-Bauweise mit einer max. Samplingrate
von 48 kHz und einer Bitrate von 24 Bit sowie ordentlichem
Zubehör. Mit der beigefügten Software namens audacity
gehen die benötigten Handgriffe fast von allein. Das
im Lieferumfang enthaltene Mikrofon unterstützt sofort
die ersten Aufnahmen, die sich in dieser Hardwarekonstellation
ergeben. Auf den Audiospuren kann man sich intuitiv nach Herzenlsut
austoben. Das ganze funktioniert so einfach wie ein Videoschnittprogramm.
Man zieht die eigenen Beiträge sowie die mitgelieferten
Effekte, Jingles, Hintergrundmelodien sowie alle benötigten
Sounddateien per Drag and Drop mit der Maus auf die gewünschte
Spur. Es handelt sich bereits hier um eine sehr schnelle Arbeitsprozedur.
Allerdings gab es bei Veröffentlichungen mit der mitgelieferten
Software podifier enorme Schwierigkeiten, so dass
ein Hosting, beispielsweise von podhost
eine bessere Wahl zu sein scheint.Die Software hat sowohl
unter Windows XP SP2 als auch unter Mac OSX den Dienst im
letzten Schritt nicht wie gewünscht ausgeführt.
Dabei macht die Schaltgrafik einen motivierenden Eindruck,
um genau mit diesem Produkt arbeiten zu wollen:

Folgende
Programme liessen nur eine Monoaufnahme zu:
- Apple
Quicktime
- Apple
iMovie
- Übercaster
Nur
mit der beigefügten Audioschnittsoftware audacity ist
trotz Einstellungen eine Stereoaufnahme möglich gewesen.
In deren Testphase konnten wir die Ursache nicht lokalisieren.
Natürlich wurden alle Hard- und Softwareeinstellungen
ausprobiert, um einen Nutzerfehler auszuschliessen. Auch der
Mono-/Stereoknopf an der Front änderte nichts an der
Tatsache, dass Monoaufnahmen über die oben genannten
Programme statt gefunden haben.
Im
Einklang sind trotzdem alle mitgelieferten Komponenten, mit
denen es Freude bereitet, einen Audiobeitrag zu entwerfen.
Das hochwertige schwere Mikrofon rundet die Komponenten positiv
ab. |