Kommunikation
muss heute schneller gehen. Toll wäre es, wenn man
als Multitasking-fähige Person während der Kommunikationsprozesse
noch die Hände frei hätte, um andere Dinge zu
sortieren, verlegen oder noch besser: Gleichzeitig dabei
in die Tatstatur zu tippen.
Das sind nur einige Anwendungsbeispiele. Der Spielraum sowohl
im privaten als auch geschäftlichen Umfeld ist immens
groß.
Um diese Spielwiese testen zu können, hat uns die IVS
GmbH, Im Frauental 14, 92224 Amberg ein Exemplar zur
Verfügung gestellt, welches auch bei den Vorträgen
„Information und Kommunikation für Selbständige“
vorgestellt wird.
Außen:
Das digitale schnurlose DECT/GAP Headset sieht in silbern
sehr futuristisch aus. Die grün-blinkende LED, die
Bereitschaft signalisiert, tut ihr übriges, um es wirklich
als Fluggerät zu deklarieren. Aus dem Grunde ist es
nicht nur trendy, ein solches Gerät auf dem Schreibtisch
liegen zu haben, sondern auch überaus zweckmäßig.
Innen:
Das
Anmelden an die vorhandene DECT GAP Basisstation ist schnell
erledigt. Das Headset wird wie ein weiteres Mobiltelefon
an die Basisstation angemeldet. Empfehlenswert ist dann
noch die Umbenennung des zusätzlichen Gerätes
in „Headset“, damit beim internen Weiterleiten
Ordnung herrscht. Anschließend kann man sich den Einstellungen
des Headsets widmen. Hier kann sowohl das Klingeln, die
Rufannahme, ein- und ausschalten sowie die Lautstärke
beeinflusst werden.
Bei der ersten Anprobe fällt auf, dass sich das Headset
sehr ergonomisch der Gesichtsrundungen anpasst, allerdings
muss an dieser Stelle ganz klar sein, dass das Unternehmen
nicht alle Gesichtsformen und vor allem jede Ohren berücksichtigen
kann. Bei den meisten Testteilnehmern passt sich das Headset
sehr gut an, doch gerade bei kleineren Anwendern mit kleinen
Ohren ist eine dringende Headset-Anprobe erforderlich.
Nach einer gewissen Zeit blinkt die LED in der Farbe rot,
was entweder keinen Empfang oder einen leeren Batteriestatus
signalisiert. Leider leuchtet das Headset öfters rot
auf, da die angegebene Batterie-Standby Dauer knapp unter
40 Stunden liegt. In dem Fall stellt sich heraus, dass der
Anschluss des Netzteils anfangs eine Herausforderung ist.
Wenn man aber weiß, dass man den Bügel herausziehen
kann, um das Gerät an das rechte oder linke Ohr anzupassen,
dann sieht der Anwender auch, dass ohne Bügel der Netzstecker
passt.
Die Sprachqualität ist sehr gut, solange man unter
den 10 Metern Reichweite bleibt und die Lautstärke
relativ hoch setzt. Eine schlaue Positionierung der Basisstation
erlaubt dann aber auch die Nutzung des Headsets im freien
Gelände.
Schade ist nur, dass nicht direkt vom Gerät gewählt
werden kann, sondern Gespräche nur angenommen werden
können. Allerdings ist dann angesagt, den Gesprächspartner
kurz zu vertrösten, um intern umzuschalten. Bei einem
so schmächtigen Gerät ist dies allerdings ohne
Problem zuzulassen.