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Honorare benötigen eine Säule zum Anlehnen
Der iBusinessHonorarleitfaden gibt eine Übersicht über Kosten im Bereich der interaktiven Medien.

IIm Wirkungsbereich der Freiberufler und Selbständigen stellt sich oft die Fragestellung: Welches Honorar kann ich für welche Leistungen nehmen? Auf der anderen Seite steht der Arbeitgeber, die Institution oder das Individuum, welches den Auftrag vergeben kann. Um beide Parteien zusammen zu bekommen ist eine kollektive Grundlage für die finanzielle Basis absolut erforderlich. Doch was kostet eine Leistung im Bereich interaktive Medien und Kommunikation?
Unsere Recherchen fielen auf einige Anbieter von Leitfäden und Fibeln. Im Internet ist mit Sicherheit das Portal freelancermap.de (ein hervorragender Vergleich und gleichzeitige Ausschreibungsbörse für Projekte im IT-Umfeld) ein sehr guter Anhaltspunkt für einen durchschnittlichen Wert in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz, doch für den Alltag eines Freiberuflers werden detaillierte Daten benötigt. Der HighText Verlag in München schien eine passende Antwort parat zu halten - mit dem iBusiness Honorleitfaden.
Im Allgemeinen basiert der iBusiness Honorarleitfaden 2006/2007 auf eine Auswertung der Stundensätze und Stückhonorare für Dienstleistungen und Services für multimediale Dienste von mehreren hundert Agenturen und Produzenten im deutschsprachigen Markt. Jeder Selbständige weiß, dass die Produktion interaktiver Multimedia-Anwendungen sich aus einer Fülle von Einzeldienstleistungen zusammensetzt. Für den möglichen Kunden sind deshalb auch detaillierte Angebote oft wenig deutlich. Dieses Nachschlagewerk hat darum eine Übersicht der im deutschen, österreichischen und schweizerischen Markt üblichen Standardhonorare für multimediale Dienstleistungen zusammengestellt. Die in diesem Leitfaden veröffentlichen Daten und Zahlen wurden aus einer Umfrage unter den rund 2500 am deutschsprachigen Markt aktiven Entwicklern, Produzenten und Dienstleistern zusammengefasst.
Folgende übliche Standard-Honorare für Multimedia-Dienstleistungen werden in dem iBusiness Honorleitfaden nach Bereich detailliert aufgeschlüsselt:

  • Beratung
  • Projektkontrolle
  • Videoproduktion und Kompression
  • Audioproduktion
  • Grafik/Animation
  • Text/Datenbankgenerierung
  • Programmierung
  • CD-ROM/DVD-Produktion
  • Online-Publishing
  • Systemintegration und Kioskterminalbau
  • Wartung/Installation
  • Urheber- und Lizenzrechte
  • Präsentationstechnik

Das Inhaltsverzeichnis Natürlich wird in diesem Werk objektiv dargestellt, dass Freelancer ca. 29% günstiger als Agenturen sind, aber sollte man auch bedenken, dass dies Gründe hat. Eine Agentur hat einen größeren Kostenapparat, den es zu hinsichtlich Projekte, Verwaltung und Mitarbeiter zu lenken gilt. Um dies nicht in einen wirtschaftlichen Totalschaden zu lenken, muss man Experten haben, die diese Agentur lenken und leiten können.
Das Inhaltsverzeichnis bietet eine Fülle von interaktiven Anwendungen und Möglichkeiten. Beispielsweise werden auch Dienstleistungen wie Audio-on-Demand (Download), Webcasting, Web-TV, Hintergrundmusik auf einer Website, Nutzung auf Tonträgerhüllen und Verwertungsgesellschaften neben den klassischen Dienstleistungen vorgestellt und beurteilt. Natürlich kann dann gelten: „Im Schnitt arbeiten Freelancer ein Viertel günstiger als Agenturen in der AV-Produktion“ (HighText Verlag). Aber auch Freiberufler haben Risiken und so scheinen die Honorarangaben hinsichtlich der Verantwortung, dem Wissen und der einzelnen Ausbildung der Freiberufler absolut gerechtfertig zu sein. Neben den Durchschnittshonoraren sind auch Höchst- und Tiefstwerte enthalten sowie Berechnungsmodelle zur Kalkulation interaktiver Anwendungen. Diese Ausgabe, mit über 90 Seiten mit 170 Charts und Tabellen gibt damit eine detaillierte Aufklärung über die Honorarstruktur dieser Branche.


 

Fazit:

Die Zielgruppe dieses wichtigen Leitfadens richtet sich deutlich an Einkäufer interaktiver Dienstleistungen in der Industrie, in Werbeagenturen und Verlagen. Noch viel interessanter dürfte aber dieses Werk auch für Auftragnehmer sein, die von dem Honorarleitfaden als Kalkulationsgrundlage profitieren. Dies führt dazu, dass sowohl Anwender als auch Kunden eine enorme Planungssicherheit bei der Durchführung Ihrer Pläne haben, was zum gegenseitigen Erfolg mit hervorragenden Arbeitsergebnissen führt. Absolute Empfehlung für alle Freiberufler, Agenturen und Interessierte, was gewisse Dienstleistungen in unserem Land kosten.

Tipp: Wer gerne möchte, kann sich auch per Video jetzt in das iBusiness Jahrbuch 2007 eintragen und sich als "Dienstleister der Woche" vom Verlag promoten lassen.

 

Rafael Schimanski | Kontakt |

Autoren -
Buchtitel iBusiness Honorarleitfaden 2006/2007
Reihe Leitfaden
Rubrik Business
Verlag und ISBN Hightext-Verlag, ISBN 3-939004-01-4
Internetseite www.hightext.de
Umfang 96 Seiten

Texte urheberrechtlich geschützt.

   
       
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