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Berlin: Moderationseinsatz zum Thema strategische Online-Massnahmen im elektronischen Handel

Mir persönlich ist es bei Ansprachen und Moderationen wichtig, dass ich mein Publikum begeistere, und zwar von der ersten Minute aufwärts: „Der Anfang einer Rede ist genauso wichtig, wie der Anfang einer Geschichte oder eines Artikels“ bemerkt Kai-Jürgen Lietz als Redner & Entscheidungsexperte in seinem Keynote-Blog. Das ist sicherlich nicht leicht, aber ich habe mir dafür einige wichtige Regeln zusammen gestellt, um den Anfang nicht zu verpassen. Diese werde ich in diesem Artikel auch preis geben.

Während der 63. Internationalen Filmfestspiele in Berlin habe ich am 9. Februar 2013 im Verband Kommunaler Unternehmen einen Vortrag mit dem Titel „Wie Online-Marketing den elektronischen Handel beflügelt – die Trends 2013“ moderiert und bin mit diesem Einsatz einen wichtigen Schritt in meiner persönlichen Entwicklung gewachsen. Das liegt daran, dass ich das Erfolgsrezept definieren kann. Früher habe ich mir darüber keine Gedanken gemacht, doch umso tiefer die Überlegung eines Sprechers als Bindeglied zwischen Publikum und zu übermittelndes Thema ist, desto einfacher lassen sich die vorherigen Prozesse beschreiben.

Wer sind die Zuhörer?

Es ist ungemein hilfreich, sein potentielles Publikum zu kennen und zu verstehen, welche Bedürfnisse und Erwartungen es hat. Warum sitzt da der einzelnen Mensch und will mir zuhören? Wenn ich diese Frage im Vorfeld anhand von 2-3 Beispielen beantwortet habe, nachdem ich mich über die Publikumsgruppe informiert habe, ist die halbe Miete gezahlt.

Kenne Dein Thema, aber lese nicht vor

Eine typische Vorbereitungsphase auf die Moderation ist die unzählige Wiederholung von vorgeschriebenen Texten. Fatal und absolut einschläfernd wirkt es sich auf das Publikum aus, wenn Passagen abgelesen werden oder nicht die eigenen Worte verwendet werden und eine Passage rezitiert wird. Jeder Mensch hat beim Sprechen eine eigene Art und individuelle Handschrift, die das Publikum nach einer kurzen Zeit identifiziert. Es ist ratsam, das Thema im Vorfeld zu verstehen und Sachverhalte mit eigenen Worten wieder zu geben.

Gebe Raum für Interaktion

Sicherlich hat der Sprecher und Moderator die Vorfahrt bei seinem Handeln. Hier sollten unbedingt Lücken vorhanden sein, damit es Möglichkeiten für Fragen oder Anmerkungen gibt. Viele räumen erst nach einem Vortrag die Möglichkeit ein, Fragen zu stellen, aber eine Moderation wird lebendiger, wenn schon vorher ein Dialog statt findet. Selber frage ich gerne das Publikum, aus welchen Städten die Leute angereist sind oder zeige Ihnen auf, was Sie gerade in dem Moment der Moderation verpassen. Das sollte möglichst humorvoll und authentisch geschehen, ähnlich einem Small-Talk morgens an der Kaffeebar im Unternehmen.

Ohne Selbstbewusstsein bleib sitzen

Bevor ich aus der Reihe aufstehe und zum Publikum gehe, gestehe ich mir ein, dass der Auftritt und die zu vermittelten Informationen unheimlich wichtig für das Publikum sind.

Video: Ausschnitt des Vortrages

Bei allen Aufgaben und Aufträgen bleibe ich mir stets treu. Wenn etwas nicht passt, mache ich es passend, rede niemandem aber nach dem Mund. Standhaft seine Meinung vertreten ist spannender, als hin und her zu schwanken. Wer bei der Arbeit viel Spaß hat, führt auch ein erfolgreiches Ergebnis an.