LDPcom Schimanski

Als Hauptredner ein Marketingseminar in Schotten absolvieren

Mein Weg hat mich dieses Mal Richtung Vogelsberg nach 63679 Schotten-Hoherodskopf getrieben. Dort ist eine Klasse der Berufliche Schulen am Gradierwerk in der Jugendherberge Hoherodskopf für einige Tage untergekommen und hat sich geformt und weiter gebildet. Die Anfrage dort vor der Klasse und einem Lehrerkollegium aufzutreten, habe ich vor ca. vier Wochen schon erhalten und bin von dieser unerwarteten Herausforderung sofort begeistert gewesen.

 

Ankunft & Anreise

Eine Punktlandung ist gut, wenn man sich vorher vorbereitet hat. Und so passierte es tatsächlich, dass ich im winterlichen Schotten-Hoherodskopf um genau 10 Uhr angekommen bin. Nein, es lag nicht an der dramatischen Aussage des Navigationssystems,

… Sie werden Ihr Ziel in wenigen Metern erreichen… !

Eine lange Landstraße, die plötzlich total vernebelte erschien – hier sollte mein Ziel gelegen sein? Glücklicherweise entdeckte ich dann im Nebel Umrisse einer Haltestelle. Nach einem riskanten Automanöver erkannte ich dann eine Aufschrift, die mir sagte, „Jugendherberge Hoherodskopf“ – Ziel tatsächlich erreicht.

Die Parkplatzsuche sollte sich eigentlich einfach gestalten, allerdings lag so viel Schnee, dass ich dachte, den Wagen nicht mehr aus der Parklücke rauszubekommen, wenn ich die Schneeschlucht rein fahre. Aber keine Sorge, liebe Leser, wenn zwei Tonnen sich im Schnee bewegen können, lässt der Schnee notfalls nach…;-)

Der Vortrag

In einem schönen Meetingraum stand alles bereit, was sich ein Hauptredner wünscht: Ein Windows 8 Rechner (touchable) mit Beamer und Leinwand, Flipcharts und ein Moderatorenkoffer mit Karteikarten und Schreibwaren. Perfekt für einen akademischen Start.

Seit einiger Zeit arbeite ich bei solchen Vorträgen mit einer Themencloud. Dieses Instrument der Darstellung finde ich als Alternative eines strikten Übersichtsplan effektiver und flexibler. Der Zuhörer bekommt auch gleich eine Ahnung, was sie oder ihn in den nächsten Stunden erwarten darf.

Die kleinen Worten haben eine geringerer Gewichtung als die Worte, die größer herausgestellt sind. Und? Würde Euch dieser Vortrag auch gefallen und interessieren? Mit dem Titel „FIT & Marketing – Unterschiedliche Ansätze für ein erfolgreiches Geschäftsmodel“ bin ich mit einer sehr individuellen Vortragsreihe an den Start gegangen. Warum individuell werde ich im nächsten Abschnitt erläutern. Mit dem Begriff „FIT“ ist nicht der physische Zustand des Körpers gemeint, sondern die gelungene Idee, eine Initiative von Schülern für Schüler ins Leben zu rufen:  FIT steht hier für Funktionale Informationstechnik und beherbergt drei Abteilungen (Rechnungswesen, Fertigung, Einkauf & Marketing) plus Geschäftsführung. Den Schülern werden hier an einem echten Wirtschaftskonstrukt alle Grundlagen des Daily Business an die Hand gegeben, um für das spätere Berufsleben vorbereitet zu sein. Eine Art Dauerpraktikum während der gesamten Schulzeit. Wer hier mitarbeitet, wurde vorher genau ausgewählt und ist stolz, FIT zu unterstützen und weiter zu entwickeln.

Ergebnisse & Ziele

Den individuellen Vortrag habe ich klassisch aufgebaut: Eine Vorstellungsrunde eröffnet die gemeinsame Runde, idealerweise mit einem kurzen musikalischen Intro auf einem Klavier. Damit kann der Einstieg überraschend ungewöhnlich gehalten werden. Warum wird mit einem Musikstück begonnen? Die Aufmerksamkeit auf den Redner wird damit gebündelt. Nach einer Reihe von Theorieblöcken über Marketing, PR, Marktforschung folgte die Eigenarbeit.

Hier haben die Schüler in einem Rollenspiel Situationen nachgespielt und somit das Sprechen, verhandeln und interagieren sowie die Präsenz im Mittelpunkt geübt. Strategisch wertvoll ist es gewesen, Zweiergruppen zu bilden, so dass ein Schüler niemals alleine aufgetreten ist, sondern stets im Team und damit für das Team agiert hat. Die Aufgabenstellungen und Vorbereitungszeiten sind sehr kurz gewesen, aber aufgrund des Leistungsdruckes in der freien Wirtschaft absolut passend.

Den Vortrag bezeichne ich deshalb als anders und individuell, da ich viele echte Erfahrungswerte aus der Wirtschaft und dem aktuellen geschehen einbezogen habe. Insbesondere ist dies wichtig, da es authentisch ist und echte Beispiele ein Problem mit einer Lösung im Kopf der Studenten visualisieren und zur Eigenarbeit motivieren. Auch lassen Sie Trends und weitere Ideen für die FIT ableiten. Die anschliessenden Verkaufskationen und Unternehmensziele sind zum Schluss in einer regen Diskussion nur so aus den Teilnehmern herausgesprudelt. Die Zuordnung der verschiedenen Stärken der einzelnen Schüler zu den Abteilungen hat die Ergebnisliste des Tages positiv und erfolgreich abgerundet.

Fazit

Über seinen Schatten zu springen und über seien Mißerfolge sowie Erfolge in einem Vortrag zu sprechen, ist der beste Mix für einen Vortrag, der Workshop-Charakteristika aufweist. Die Schüler haben tapfer den ganzen Tag durchgehalten und die Informationen aufgenommen, ebenso das Lehrerkollegium, welches durch hervorragende Kommentare und tatkräftiger Unterstützung bei der Zuordnung der geballten Stärken unterstützt hat. Danke für die Buchung von LDPcom Schimanski.